ELISABETH

Elisabeth Maiwald, geboren am 29. September 2011, erhielt im Alter von viereinhalb Jahren ersten Geigenunterricht bei Kerstin Max, bei der zuvor bereits drei ihrer Brüder unterrichtet wurden.

Sie ist mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“: Bereits mit sechs Jahren erreichte sie in der jüngsten Altersgruppe einen 1. Preis mit voller Punktzahl, dem zahlreiche weitere erste Preise auf Regional- und Landesebene folgten. Im Frühjahr 2025 erspielte sie sich in der Kategorie Violine solo auf Regional- und Landesebene erste Preise mit voller Punktzahl und erreichte beim Bundeswettbewerb in Wuppertal einen 2. Preis mit 23 Punkten. Erfolge erzielte sie zudem beim Mendelssohn-Wettbewerb Frankfurt.

Als Orchestermusikerin bestand Elisabeth im Frühjahr 2024 ihr Probespiel beim Landesjugendsinfonieorchester Hessen und wirkte im Sommer 2024 als jüngste Geigerin (12 Jahre) erstmals bei einer Arbeitsphase mit; seitdem ist sie festes Mitglied. Beim Stimmführervorspiel im November 2025 erspielte sie sich die Position der Konzertmeisterin für die Winterarbeitsphase sowie die Stimmführung der 2. Violinen für die Oster- und Sommerarbeitsphase 2026. Am 5. Juli 2025 trat sie im Rahmen eines Pult-an-Pult-Projekts mit dem Wiesbadener Staatsorchester erstmals im Staatstheater auf. Im September 2025 besuchte sie ihren ersten Meisterkurs bei Prof. Maria-Elisabeth Lott an der Landesmusikakademie Ochsenhausen.

Im Kammermusikbereich errang Elisabeth im Mai 2023 gemeinsam mit drei ihrer Brüder als Maiwald Quartett den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert sowie den Förderpreis für Familienensemble der Sparkasse; hinzu kam ein erster Preis samt Sonderpreis beim Mendelssohn-Wettbewerb. Im Frühjahr 2026 erreichte sie mit ihrem Bruder Joseph als Violinduo bei Jugend Musiziert auf Regional-, Landes- und Bundesebene (München) jeweils erste Preise mit Höchstpunktzahl und wurde für das Bundespreisträgerkonzert in München nominiert. 

Das Duo erhielt zudem ein Jahresstipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung sowie den Sonderpreis der Harald-Genzmer-Stiftung für eine herausragende Interpretation eines Werkes der Klassischen Moderne und wirkte beim Sonderpreisträgerkonzert im Beethoven-Haus Bonn mit.

Seit Mai 2024 wird Elisabeth von der Ulrich-Spörel-Stiftung sowie von den Soroptimisten Wiesbaden gefördert.